Sunday, March 6, 2016

Step by Step

 Alles fing damit an das ich mir im Herbst 2015 ein Folien-Gewächshaus gekauft habe. Im Herbst, weil ich es zum Abstellen von diversen Dingen brauchte und damit ich im Frühjahr recht zeitig mit der Nutzung beginnen konnte. Zuerst muß ich mal sagen, das ich es alleine, ohne jegliche Hilfe aufgebaut habe. Der Baussatz war super leicht, aber das Problem war die Größe und mir fehlte an irgend einer Stange immer eine dritte oder vierte Hand. Beim beziehen der Folie,hätte ich fast kapituliert.
 Hier habe ich die Holzasche gesammelt die ich für ein neues Projekt benötige. Aber davon später mehr.
 Das kleine Schneeglöckchen hat den Winter gut im warmen verbringen dürfen. Als alles mußte jetzt wieder raus. Aber wohin. Ich habe ständig Platznot. Gesagt getan. So sah es also nach dem leerräumen aus.
 Obwohl das Gewächshaus den Winterstürmen, wir hatten vor einpaar Tagen noch welche, getrotzt hat, mußte ich jetzt aber die Wände sorgfältig befestigen und dem ganzen einen Rahmen geben.
Diese wunderschönen Ziegel sind ebenfalls aus meinem Gartenfundus.Mein Mann war so nett und hat sie alle von Beton freigeklopft. Ich habe dann rundherum die Wände, die am Ende länger sind damit sie eingeschlagen werden können, sorgfältig mit diesen Steinen beschwert. Und das ist das Ergebnis. In der Mitte ist ein kleiner Weg.
 Hier beschrifte ich die Bambusklammern mit den Namen des Saargutes was ich jetzt im Häuschen vortreiben lassen möchte.
 Und hier habe ich Salat und Kohlrabi gepflanzt. Also den Gartenfreundinnen und Gartenfreunden unter euch, sei nur gesagt beim Pflanzen der Salatpflänzchen: Nicht die Würfelchen ganz in die Erde stecken., ein Viertel muß noch herausschauen sonst kann  das zarte Pflänzchen faulen.

 Das Kissen habe ich mir vorher noch schnell genäht. Auf dieser Seite ist es ein gestreifter Baumwollstoff, auf der anderen ein wasserdichter beschichter Stoff. Falls die Bank oder der Stein auf der man sitzen möchte feucht ist hält dieser die Feuchtigkeit ab.
Hier nochmal ein Blick vom Eingang aus gesehen.

Osterdeko 2.Teil

 Endlich kann ich mein Versprechen wahr machen und euch weitere Ideen liefern. Angefangen hat alles mit dem letzten Bild in dieser Serie. Ein Vogel auf einem Glasbild. Den habe ich in Netphen (NRW) bei: Die Heimeligmacher gesehen und gekauft. Noch im Geschäft dachte ichan meine Glasbilder aus längst vergessenen Tagen. Vor ca. 40 jahren habe ich Glasmalerei gemacht. Die Glasbilder in Zinn gerahmt und gelötet und auf Flohmärkten verkauft. Einige wenige habe ich aus dieser Zeit noch. Und wie sollte es auch anders sein: in meinem Fundus.
 Eigentlich wollte ich auf dieses Glas schöne alte Fotos, die mein Vater im Krieg gemacht hatte aufkleben. Aber leider kann ich sie nicht finden. Deshalb habe ich mich für diese Alternative entschieden. Wenn ich sie noch wiederfinden sollte werde ich sie selbstverständlich noch darstellen. Auf den Bildern meines Vaters waren ein lebendiges Küken unter einem Blumenstrauß und auf einem anderen Bild ein lebender Hase ebenfalls und einem Strauß weißen Calla dargestellt. Natürlich in Schwarz Weiß. Papa legte großen Wert darauf zu erwähnen das die Tiere echt seine.
 Da habe ich Dürer`s auf Pergamentpapier kopiert, vor einigen Jahren schon. Dann habe ich es gerissen und desalb sieht es so aus. Damals hatte ich es an silbernen Draht an einen Strauch gehängt. Wie ich das gemacht habe ohne das man Tesa oder anderen Kleber sieht? Ja, ich wäre nicht Hermine wenn ich dafür nicht eine tolle Lösung gefunden hätte. Wenn ihr genau schaut seht ihr einpaar kleine Luftblasen. Ich habe auf die Rückseite Frischhaltefolie geklebt.
 Auch diesen Spruch habe ich auf Pergamentpapier kopiert. Es gibt noch eine ganze Menge solcher Ideen. Viele Häschen, Möhren, Sprüche alles auf oder aus Pergamentpapier gemacht. Sieht sehr schön aus. Entweder man hängt es an einen Strauch oder hinter Glas, wie in diesem Falle.
 Die beiden Häschen haben seit einpaar Wochen Gesellschaft von einem weiteren Steiff Häschen bekommen. Natürlich von einer Haushaltsauflösung.
 Hier nochmal ein anderes Häschen. Ich habe es in einen Rahmen von Ikea zwischen zwei Glasscheiben geklemmt.
Und das ist das Bild aus Netphen. Sieht doch sehr schön aus und passt total zu meinen Rahmen.

Saturday, February 13, 2016

Osterdeko 2016

 Hallo ihr lieben und treuen Leserinnen und Leser. Heute möchte ich meine diesjährige Osterdeko etwas früher vorstellen - Änderungen sind natürlich vorbehalten. In dem Falle werde ich euch auf jedem Fall auf dem laufenden halten. Die langjährigen Blog Leser unter euch werden sicher das eine oder andere Deko Stück wiedererkennen. Ja, das ist in der Tat so.
1. Habe ich mir, wie im Advent 2015 schon vorgenommen nichts mehr dazu zu kaufen. Im Advent hat es schon mal gut geklappt. Ich denke es wird mir nun auch gelingen. Seit ich im November 2015  meinen Hauswirtschaftsraum auflösen mußte,( Wir brauchten den Raum in unserer Einliegerwohnung als Küche für unsere Kinder) stellte ich mit Schrecken fest das ich einfach zuviel schon angesammelt habe. Natürlich ist dieser Fundus solange wie ich noch arbeite eine unerschöpfliche Quelle.
2. Ist es immer wieder eine neue Herausforderung die "alten Deko Gegenstände" wieder neu zu inszenieren.
 Wie ich meine ist mir dies auch wieder gut gelungen. Fangen wir doch gleich mit dem Arme Sünder Bänkchen an.
 Dürer läßt grüßen. Dieser kleine Hase hat im letzen Jahr auf der großen Fensterbank gesessen. Heute kann er sich mal das bunte Treiben draußen und drinnen aus einer anderen Perspektive betrachten. Das andere kleine Häschen duckt sich gerade- wer weiß wen es erschnuppert hat.

 So sieht im Moment der Coutisch im Wohnzimmer aus. Das wird sicher nicht der letzte Deko Versuch sein.

 Diese beiden Bilder sind im Esszimmer gemacht. Auch diese Porzellanblumen und Herzchen sind aus meinem Fundus- aber ganz neu und wie ich finde ganz nett umgestaltet.
 Eine Einkaufstasche voller Tulpen.
 Ein Steif Häschen gibt sich ein Stelldichein.
 Auch in der Laterne hat der Hase Einzug gehalten. Nikolaus und Schneemann haben sich in ihr Sommerquartier begeben.


 Diese schönen Traubenhyazinthen sind wohl die einzigsten Kunstblumen die man bei mir finden kann. Aber nur weil ich sie sehr gerne habe und im Garten noch nicht am blühen sind.
 Was ist denn hier passiert? Dasselbe Glas mit den Kunstblumen nur aus einer anderen Perspektive fotografiert ergibt ein völlig andere Form.









Und so wirst du empfangen wenn du mich mal besuchst. Herzlich willkommen.

Sunday, February 7, 2016

Zeitensprung

Und so sieht es zurzeit - ganz aktuell auf meiner Fensterbank in der Küche aus. Die hübsche kleine Gardine werden meine Schwestern wieder erkennen. Sie ist nämlich noch ein altes Schätzchen von meiner/unserer Mutter. Sie hat diese kleine  Schabracke um 1920 genäht im Hohlsaum-Stich und dann gestickt. Der Stoff ist ebenfalls aus der Werkstatt meiner Großeltern. Selbstgezogener Flachs auf dem Feld-geerntet-gehechelt-gewässert- gesponnen und gespannt.
 Hier sieht man die Farben besser. In all den Jahren sind die Farben weder beim waschen noch am Fenster durch die Sonne verblichen. Das Lämmchen ist aus Porzellan.
 Hier werden schon die ersten fertig bemalten Eier, abtransportiert.
Da fällt mir ein kleines Osterhasen Gedicht von meiner Mutter ein- sie pflegte es uns Kindern immer um die Osterzeit aufzusagen. Mit Erfolg- ich kann es immer noch- ohne das wir es hätten auswendig lernen müssen,haben wir es nur durchs zu hören gelernt.
OSTERHASENGEDICHT:
Tief versteckt im grünen Haine,
weit im Walde draußen-
steht ein wunderbares Osterhasenhaus.
Drin im hübschen warmen Stübchen wo die Wanduhr hängt,
Osterhas mit seinen Bübchen-
bunte Farben mengt.
Rote, gelbe, grüne Schalen
liegen rings im Kreise-
und die kleinen Hasen malen
voller Lust und Freude.
Wär ich selbst ein Osterhäschen
Bitte - bittschön - Bitt -
nähm ich Pinselchen und Bleistift
und ich malte mit.

 ... der Frühling der Frühling der Frühling kehrt ein...
 Dieses schöne Glas ist von einer Haushaltsauflösung und dient mir seit dem immer als kleines Gewächshaus oder als Glashaube für Figuren. Dieses mal ist es nützlich für die Narzissen. Wenn sie dann mal anfangen in die Höhe zu spriesen werden sie diese Stütze gut gebrauchen.
 Auch hier macht sich Meister Lampe schon auf den Weg.  Aber dieses Fenster ist noch in Arbeit. Die zündenteIdee ist mir noch nicht eingefallen. Aber ich werde euch auf dem laufenden halten.



Zeitenwende

Wie ihr seht habe ich die fünfte Jahreszeit einfach so übersprungen. Damit sich so langsam Frühlings- und Ostergefühle einstellen habe ich mich gleich in die Deko-Arbeit gestürtzt. Diese süße Tischdecke- ich brauche sie nicht als Decke, habe ich letzte Woche gekauft- aber gleich schon mit dem Gedanken zwei Kissen daraus zu nähen. Die Dekce ist ca. 0,40 x 1,50 cm
Ich habe alle Nähte aufgetrennt und dann abgemessen wie ich am besten zwei Kissen daraus bekommen kann. Bei einem  Kissen konnte ich Vorder- und Rückwand aus dem selben Stoff verwenden. Bei dem zweiten kissen brauchte ich noch eine Rückwand. Da ich im November 2015 schon mal zwei Kissen genäht habe- zeige ich später- brauchgte ich dafür auch zwei Rückwände. Ein Stück von der Plüsch Rückwand war noch übrig und ich konnte es für das Hasenkissen verwenden.
Hier seht ihr die Mümmelmänner. Sind sie denn nicht süß. Sie passen super in unsere Korbsessel die vor unserem Blumenfenster stehen.

 Und das sind die Kissen vom November. Ihr werdet es nicht glauben- ich habe sie aus einer Stofftragetasche genäht. Die Rückwände sind aus Plüsch vom Restekepper. Weil ich immer zu geizig war die Kissen, vielleicht nur eine Saison lang schön- sie regulär zu kaufen habe ich nach einer alternativen billigeren Lösung gesucht. Die Tischdecke und die Tasche waren wesentlich billiger- auch mit dem zusätzlichen Stoff- als zwei Kissen.

Und dieses Foto habe ich gerade vor 5 Minuten geschossen. Hazel weiss auch was gemütlich ist. Am liebsten ist unser  Freigänger tagsüber in unserer Nähe und schläft und frisst und schläft und.....